Die Vereinsgeschichte

Geschichte des Vereins Barrierefreies Dieburg e.V.

Dieburg hat sich ein Stadtleitbild gegeben. Die Vorarbeit bestand in einer Bürgerbefragung im Jahr 2008. Daraus entwickelten mehrere Arbeitsgruppen verschiedene Projekte, die als 12 Leitprojekte von den Stadtverordneten 2009 verabschiedet wurden. Jedes Leitprojekt hat eine Patin/einen Paten aus der Bürgerschaft und eine Partnerin/einen Partner im Rathaus, die/der für kurze Wege und wenig Bürokratie sorgt.

Das Leitprojekt 1 heißt: Dieburg zu einer herausragenden Stadt im Hinblick auf Barrierefreiheit machen. Die Integration Behinderter fördern.“

Partnerin im Rathaus ist Svenja Trimpop, Amtsleiterin der Eigenbetriebe.

Schon in der gesamten Vorarbeit des Stadtleitbildprozesses, der auf ca. 15 Jahre angelegt ist, waren Gründungsmitglieder des Vereins vertreten. Es zeigte sich in der Arbeit am Projekt sehr schnell, dass eine Rechtsform nützlich wäre, die es auch ermöglicht Gelder einzusammeln und zu verwalten und Spendenquittungen ausstellen zu können.

Am 28.06.2009 gründeten wir den Verein Barrierefreies Dieburg, der sich seit Anerkennung der Satzung durch das zuständige Registergericht e.V.  nennen darf. Das Finanzamt Dieburg hat die Gemeinnützigkeit anerkannt und sogar schon verlängert.

Die wichtigsten Projekte sind z.T. schon umgesetzt. So ist der Balkon am Café im Schloss Fechenbach für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht worden, wir haben verschiedene Rampen zur Ausleihe angeschafft, wir haben unsere Teilnahme am Europäischen Protesttag der Behinderten durchgeführt, das Erste Barrierefreie Stadtfest wurde von uns organisiert und mit Vielen auf dem Marktplatz im August 2010 gefeiert, wir hatten eine Praktikantin, Studentin der Integrativen Heilpädagogik, die Daten gesammelt hat für den geplanten Stadtführer für Behinderte, Dieburg ist der Erklärung von Barcelona beigetreten, Geschäfte, deren Eingang durch Rampen nicht zugänglich gemacht werden kann, sollen von uns initiierte Funkklingeln installieren. Bereits getan haben dies Elektro/Sanitär Glober, Horizont Beratungsstelle, vodafone, ITC Reisebüro, street one, sugar six und Reformhaus werden folgen.Wir wollen eine Mobile barrierefreie Toilette anschaffen, die bei uns gegen geringe Beiträge für alle Veranstaltungen geliehen werden kann. Vom Kaufpreis (ca. € 13.000,-) haben wir bisher € 3.600,-zusammen, müssen also noch etwas sparen.Barrierefreies Wohnen bzw. seniorengerechte Wohnungen sind ein wichtiges Thema und ein großes Problem, der Bedarf kann bisher bei weitem nicht gedeckt werden. Wir arbeiten an einer Studie zu diesem Thema mit.

Wir haben schon mehrfach an Aktionen zum Europäischen Protesttag der Behinderten teilgenommen. Es geht um Art.3 Grundgesetz, dem Gleichheitsgebot, das gleiche Rechte für Behinderte erst seit wenigen Jahren festschreibt.zum Thema Funkklingeln: bitte ergänzen Obst und Gemüse Wick, Uhren und Schmuck Häusslein, Fotostudio Bornemann, Physiotherapiepraxis Enders. bitte löschen: sugar six und Reformhauszu der Mobilen barrierefreien Toilette: bitte löschen, dass wir eine anschaffen wollen. Stattdessen: wir finanzieren erheblich mit, wenn bei öffentlichen Veranstaltungen eine Mobile barrierefreie Toilette gemietet wird. Bitte Brief an die Veranstalter (Aktuelles) hierher kopierenzum Barrierefreien und seniorengerechten Wohnen: wir haben an einer Studie … mitgearbeitet (ist abgeschlossen). 2013 haben die Stadtverordneten den Verkauf des „Ludwigshallengeländes“ zwischen Herrngraben und Zentturmstraße, also sehr zentral gelegen, an einen Investor beschlossen, der dort über 20 barrierefreie/seniorengerechte Wohnungen bauen wird. Darauf haben wir gemeinsam mit dem Seniorenbeirat hingearbeitet, mit dem wir generell eng zusammenarbeiten.

Unsere ehemalige Praktikantin Elisabeth Deller, die eine Amtsperiode Vorstandsmitglied war, hat ihr Studium der Integrativen Heilpädagogik 2013 mit dem Master abgeschlossen, sie wohnt und arbeitet jetzt am Chiemsee.Aber durch unser Vorstandsmitglied Miriam Eicke … bleiben gute Verbindungen zur Ev. Hochschule Darmstadt bestehen.

Auch mit den Vereinen Lebenshilfe Dieburg und Umgebung und Behindertenhilfe Dieburg und Umgebung arbeiten wir eng zusammen.

Da unsere Arbeit auch für Eltern mit Kinderwagen und für ältere Menschen nützlich ist gibt es Zusammenarbeit in vielen Richtungen.

Durch Miriam Eicke, Heilpädagogin M.A. bestehen gute Verbindungen in diese Fakultät an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt.

Barrieren beseitigen ist im Interesse aller. Oft lassen sie sich schon mit geringen Mitteln angreifen. Sie entstehen auch nicht in böser Absicht, sondern durch mangelnde Information und Erfahrung von Planern und Allgemeinheit. Hier setzen wir an.

Wir verstehen uns nicht als Lobby für eine eingegrenzte Gruppe, sondern möchten ein angenehmes Miteinander erreichen. Daran müssen zwar alle mitarbeiten, aber es haben auch alle was davon: Mobilitätseingeschränkte Personen, alte Menschen, Kleinkinder und ihre Eltern, Sehbehinderte oder Blinde, schwerhörige oder gehörlose Menschen, Angehörige und letztlich Alle.